Bürgerbewegung Aschau

sachlich – realistisch – unabhängig

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Unsere gemeinsamen Ziele

Wir wollen uns weiterhin für eine Partei- und Wählergruppenübergreifende Zusammenarbeit im Gemeinderat einsetzen. Die seit der letzten Kommunalwahl erreichte lösungsorientierte, sachliche Gesprächskultur- auch bei Meinungsverschiedenheiten – soll unbedingt beibehalten werden.

Dies bildet unseres Erachtens die Grundlage für produktives Arbeiten im Gremium. Die positiven Auswirkungen dieser Haltung lassen sich bereits jetzt vielfach beobachten. „Es geht was weiter“ in Aschau.

Im Vergleich zur vorherigen Wahlperiode konnte aus unserer Sicht die Zusammenarbeit zwischen Gemeinderat und Verwaltung deutlich verbessert werden. Es herrscht ein Klima des gegenseitigen Vertrauens und der Transparenz.

Wertschätzung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde, ihrer Arbeit und Fachkompetenz ist wieder vorhanden. Nur so kann man vernünftig arbeiten und so kann auch die Gemeinde Aschau ihre Position als attraktiver Arbeitgeber weiter stärken. Dies gewinnt zunehmend an Bedeutung angesichts eines auch in der Verwaltung immer deutlicher werdenden Fachkräftemangels.

Nur durch gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinderat und Verwaltung können die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft bewältigt werden.

Die Haushaltslage ist in unserer Gemeinde – wie auch in vielen anderen Gemeinden – zunehmend angespannt.

Vieles, auf das wir keinen Einfluss haben, schränkt unseren finanziellen Spielraum immer weiter ein. Zum Beispiel: verpflichtende Umlagen (wie die Kreisumlage), Tarifsteigerungen bei Löhnen, allgemeine Preissteigerungen in fast allen Bereichen.

Der Neubau der Priental-Halle war zwar innerhalb des gesetzten Budgets möglich, da viele Sparmöglichkeiten umgesetzt werden konnten. Kreditaufnahmen in beträchtlicher Höhe waren jedoch trotzdem unumgänglich. Somit sind in diesem Projekt schon jährlich große Summen gebunden, wodurch mit den verbleibenden Finanzmitteln besonders sorgsam umgegangen werden muss.

Angesichts dieser Ausgangslage wird die Priorisierung von Aufgaben zunehmend wichtiger. Kommunale Pflichtaufgaben haben hierbei Vorrang vor den freiwilligen Aufgaben.

In unserer Gemeinde gibt es eine erfreuliche Vielzahl von Vereinen unterschiedlichster Ausrichtung (Trachtenvereine, Sport, Kultur, Musik u.v.m.). Die Vereine und insgesamt die Dorfgemeinschaft arbeiten hervorragend zusammen (Wie man zuletzt beim Gaufest des Trachtenvereins „D’Griabinga“ Hohenaschau eindrucksvoll sehen konnte.).

Das Vereinsleben und ehrenamtliches Engagement sind tragende Säulen unserer Dorfgemeinschaft und die Vereine leisten mit ihrer Jugendarbeit einen unermesslichen Beitrag für unsere Kinder und Jugendlichen im Ort. Hier ist wirklich „für jeden was dabei“.

Dies sollten wir unbedingt erhalten und stärken – insbesondere in unruhigen Zeiten, in welchen die Schwierigkeiten für Ehrenamtliche immer größer werden (gesetzliche Regelungen, immer mehr einzuhaltende Bestimmungen etc.).

Auf unserem letzten Wahlprogramm stand „Heimat darf keine Frage des Geldbeutels sein!“ Dafür wollen wir uns weiterhin nach Kräften einsetzen. Jungen Aschauerinnen und Aschauern, die hier aufgewachsen sind, soll es möglich sein, hier auch weiterhin mit ihren Familien zu leben.

Ein wichtiger Baustein hierzu ist das Ansiedlungsmodell, welches wir weiterhin fördern möchten.

Aber auch andere Konzepte für bezahlbares Wohnen sollten unserer Meinung nach in Erwägung gezogen werden. Denn das Ansiedlungsmodell allein, wird leider nicht ausreichen.

Zudem ist ein Hausbau leider für viele Familien mittlerweile (trotz günstigem Grundstückskauf im Ansiedlungsmodell) unerschwinglich geworden. Baupreise und Zinsen steigen weiterhin an.

Wir sind daher sehr offen, auch über alternative Konzepte zum bezahlbaren Wohnen nachzudenken (z.B. genossenschaftlicher Wohnungsbau, Mehrgenerationen-Konzepte u.ä.).

Wir wollen wir uns dafür einsetzen, dass bauplanungsrechtliche Instrumente genutzt werden, damit jungen Aschauer Familien das Bauen ermöglicht werden kann. Rechtliche Möglichkeiten sollen zu Gunsten einheimischer Bauwilliger genutzt werden. Wir denken hierbei insbesondere an:

  • Aufstockungen,
  • Anbauten,
  • Nachverdichtung bestehender Baugebiete („Bauen im Garten“)
  • Bauen auf einem ggf. vorhandenen Grundstück

Vereine leisten bereits ein vielfältiges Angebot für unsere Kinder und Jugendlichen im Ort. Dies wollen wir nach Kräften unterstützen.

Für die ältere Generation ist uns die Sicherung der bestehenden Versorgungsstrukturen ein wichtiges Anliegen. Besonders zu erwähnen ist hier der ökumenische Sozialdienst Priental, welcher sowohl durch den ambulanten häuslichen Pflegedienst als auch durch die Seniorentagespflege an der Schützenstraße einen immensen Beitrag zur Versorgung unserer pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren leistet. Auch für die Förderung von ehrenamtlichem Engagement in der Seniorenarbeit wollen wir uns einsetzen.

Ein besonderes Anliegen ist uns auch der Erhalt des Seniorenheims Priental in gemeindlicher Hand. So kann die Qualität der Pflege und Betreuung bestmöglich sichergestellt werden.

Menschen mit und ohne Behinderung sollen sich in Aschau wohlfühlen. Die Barrierefreiheit unserer öffentlichen Einrichtungen, Straßen, Wege und Plätze soll erhalten und weiterhin laufend verbessert werden. Hierbei wollen wir nicht nur auf groß angelegte Konzepte, sondern auch auf pragmatische Lösungen „im Kleinen“ setzen. Von Barrierefreiheit profitieren ALLE.

Wir stehen mit voller Überzeugung hinter dem Projekt „Priental-Wärme“. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen, zukunftssicheren Energieversorgung in unserer Gemeinde und fördert unsere Unabhängigkeit von großen (ausländischen ) Energielieferanten.